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Eintracht Niedergebra - WSV 77 0:2 (0:1)
Verfolger zunächst abgeschüttelt
(JS) Im Spitzenspiel Tabellenzweiter gegen Tabellenerster konnten wir mit diesem Sieg den ärgsten Verfolger im Kampf um die Spitzenposition zunächst erst einmal abschütteln und den Vorsprung auf 7 Punkte ausbauen. Damit bleibt unser Punktestand relativ leicht ausrechenbar: 3 x 9 = 27. Will heißen: Wir haben am 9. Spieltag den 9. Sieg erringen können. Das Spiel begann recht munter und wir hatten nach 10 Minuten Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein. Auf unserer rechten Seite waren wir einen Moment lang unsortiert und von dort kam auch prompt der Ball in Mittelstürmerposition vor unser Tor. Der Angreifer der Gastgeber war wohl selbst überrascht, so frei vor M. Henning aufzutauchen und setzte den Ball knapp neben das Tor. Von nun an ergriffen wir aber mehr und mehr die Initiative- ohne allerdings zu zwingenden Chancen zu kommen. Dazu fehlte mehrfach die Präzision im Abspiel bzw. beim Flanken oder aber wir liefen uns in der gut stehenden Niedergebraer Abwehr fest. Erst M. Flieger im Zusammenspiel mit R. Bühling konnte nach einer halben Stunde für unsere verdiente Führung sorgen. Er sprintete mit Ball in den gegnerischen Strafraum, schickte den Torwart mittels Körpertäuschung auf den falschen Fuß und konnte so in die kurze Ecke einschieben. Eine tolle Einzelleistung. Niedergebra hatte vor der Pause nicht mehr viel entgegen zu setzen, so dass M. Henning in unserem Tor die wenigen hohen Bälle nach Standards sicher „runter pflücken“ konnte. In der zweiten Halbzeit erhöhte Niedergebra die Schlagzahl- natürlich wollte man sich auf eigenem Platz nicht die erste Saisonniederlage einfangen. Sehr engagiert- dabei aber jederzeit fair- versuchte der Gastgeber Druck aufzubauen. Uns gelang es, mit hohem kämpferischen Einsatz für den notwendigen Gegendruck zu sorgen. Und da sich die Niedergebraer Angriffe lediglich auf einen Korridor in der Breite des 16-m- Raumes beschränkten- Flügelspiel also beinahe völlig fehlte, hatten wir es nicht einmal schwer, den Ball aus unserer Gefahrenzone zu halten. Ein paar Freistöße fanden nicht ihr Ziel und M. Henning musste nur einmal bei einem Flachschuss auf dem Posten sein. Der war allerdings auch nicht ganz leicht zu halten. Unser Manko in dieser Phase war, dass es uns nicht gelang, die sich bietenden Kontermöglichkeiten besser auszunutzen. Dies änderte sich erst in den letzten 15 Minuten. Die Entscheidung fiel, als sich R. Bühling wieder einmal gut in Szene setzen konnte und M. Bahr seine genau getimte Flanke gegen die Laufrichtung des Torwarts per Kopf in die Maschen drückte. Eine Resultaterhöhung blieb uns versagt, obwohl wir dazu zwei sehr gute Möglichkeiten hatten. Erst spielte M. Bahr mustergültig quer auf M. Flieger- allerdings befand sich dieser im Abseits und dann verpasste C. Beubler eben jenen Querpass auf den mitgelaufenen Seb. Schwade. Fazit: Ein verdienter Sieg einer toll kämpfenden Mannschaft.
Windehausen spielte mit: M. Henning – K. Scharnitzki - M. Kokonowski, R. Köthe - T. Spillner, M Flieger - R. Bühling, C. Beubler (K. Kruse), Sim. Schwade (C. Apitius) - D. Neuschulz, M. Bahr (Seb. Schwade)
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